Individualität und Selbstbestimmung

Individualität und Selbstbestimmung

Einband:
Fester Einband
EAN:
9783050045757
Untertitel:
Volker Gerhardt zum 65.Geburtstag
Genre:
Sonstige Philosophie-Bücher
Herausgeber:
De Gruyter Akademie Forschung
Anzahl Seiten:
409
Erscheinungsdatum:
29.07.2009
ISBN:
978-3-05-004575-7

Individualität und "Selbstbestimmung" sind zwei grundlegende Begriffe der Philosophie, auf die eine angemessene Selbstbeschreibung des Menschen nicht verzichten kann. Menschen unterscheiden sich nicht nur so wie andere Dinge voneinander, sondern sie wollen ihre Individualität auch ausprägen, indem sie nach ihren eigenen Vorstellungen zu leben versuchen. Da diese individuelle Selbstbestimmung ihre Grenze an der Selbstbestimmung von und der Fremdbestimmung durch andere findet, kommt den beiden grundlegenden Begriffen eine gesellschaftlich-politische Bedeutung zu.

Sie spielen jedoch nicht nur in der praktischen Philosophie eine wichtige Rolle, sondern sind auch für die Klärung erkenntnistheoretischer und metaphysischer Fragen von Bedeutung. So lässt sich beispielsweise im Anschluss an Kant die Auffassung vertreten, dass jede Erkenntnis eines anderen Dinges eine Selbsterkenntnis einschließt, durch die der Mensch sein Dasein theoretisch selbst bestimmt. Und so wie wir uns selbst als Individuen begreifen, lässt sich möglicherweise auch die Welt als ganze nur als etwas Individuelles begreifen. Der Sammelband vereint Beiträge prominenter Autoren, die in historischer oder systematischer Hinsicht Aspekte der Individualität und der Selbstbestimmung und ihres Zusammenhangs untersuchen.


"Individualität" und "Selbstbestimmung" sind zwei grundlegende Begriffe der Philosophie, auf die eine angemessene Selbstbeschreibung des Menschen nicht verzichten kann. Menschen unterscheiden sich nicht nur so wie andere Dinge voneinander, sondern sie wollen ihre Individualität auch ausprägen, indem sie nach ihren eigenen Vorstellungen zu leben versuchen. Da diese individuelle Selbstbestimmung ihre Grenze an der Selbstbestimmung von und der Fremdbestimmung durch andere findet, kommt den beiden grundlegenden Begriffen eine gesellschaftlich-politische Bedeutung zu. Sie spielen jedoch nicht nur in der praktischen Philosophie eine wichtige Rolle, sondern sind auch für die Klärung erkenntnistheoretischer und metaphysischer Fragen von Bedeutung. So lässt sich beispielsweise im Anschluss an Kant die Auffassung vertreten, dass jede Erkenntnis eines anderen Dinges eine Selbsterkenntnis einschließt, durch die der Mensch sein Dasein theoretisch selbst bestimmt. Und so wie wir uns selbst als Individuen begreifen, lässt sich möglicherweise auch die Welt als ganze nur als etwas Individuelles begreifen. Der Sammelband vereint Beiträge prominenter Autoren, die in historischer oder systematischer Hinsicht Aspekte der Individualität und der Selbstbestimmung und ihres Zusammenhangs untersuchen.

Autorentext
Jan-Christoph Heilinger, Ethik-Zentrum der Universität Zürich, Schweiz. Héctor Wittwer ist Privatdozent für Philosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin.

Klappentext
"Individualität" und "Selbstbestimmung" sind zwei grundlegende Begriffe der Philosophie, auf die eine angemessene Selbstbeschreibung des Menschen nicht verzichten kann. Menschen unterscheiden sich nicht nur so wie andere Dinge voneinander, sondern sie wollen ihre Individualität auch ausprägen, indem sie nach ihren eigenen Vorstellungen zu leben versuchen. Da diese individuelle Selbstbestimmung ihre Grenze an der Selbstbestimmung von und der Fremdbestimmung durch andere findet, kommt den beiden grundlegenden Begriffen eine gesellschaftlich-politische Bedeutung zu. Sie spielen jedoch nicht nur in der praktischen Philosophie eine wichtige Rolle, sondern sind auch für die Klärung erkenntnistheoretischer und metaphysischer Fragen von Bedeutung. So lässt sich beispielsweise im Anschluss an Kant die Auffassung vertreten, dass jede Erkenntnis eines anderen Dinges eine Selbsterkenntnis einschließt, durch die der Mensch sein Dasein theoretisch selbst bestimmt. Und so wie wir uns selbst als Individuen begreifen, lässt sich möglicherweise auch die Welt als ganze nur als etwas Individuelles begreifen. Der Sammelband vereint Beiträge prominenter Autoren, die in historischer oder systematischer Hinsicht Aspekte der Individualität und der Selbstbestimmung und ihres Zusammenhangs untersuchen.

Inhalt
1;Inhalt;6
2;Volker Gerhardt zum 65. Geburtstag;10
3;Vorwort;12
4;Individualität und Selbstbestimmung;14
4.1;Einleitung und Zusammenfassung der Beiträge;14
4.2;1. Leben und Vernunft;15
4.3;2. Moral und Politik;17
4.4;3. Mensch Kultur Welt;19
4.5;4. Übersicht über die Beiträge;21
4.6;Bibliographie;34
5;Leben und Vernunft;36
5.1;Der Mangel als principium individuationis bei Platon;38
5.1.1;Vorwort: Universales und Einzelnes;38
5.1.2;1. Das Individuum beim sokratischen Platon;39
5.1.3;2. Die Verschiedenheit der Seelen;41
5.1.4;3. Die individuelle Seele und der Mangel;43
5.1.5;4. Das Individuum beim späteren Platon;48
5.1.6;Nachwort;53
5.1.7;Bibliographie;54
5.2;The Philosophical Self and the Identity of Philosophical Rationality;56
5.2.1;Bibliographie;61
5.3;Gegenstand und Selbstbezug;64
5.3.1;Zur individuellen Komponente der Erkenntnis im Anschluss an Kant;64
5.3.2;I;64
5.3.3;II;69
5.3.4;III;70
5.3.5;IV;71
5.3.6;V;72
5.3.7;VI;74
5.3.8;Bibliographie;76
5.4;Nietzsches neue Psychologie als Erste Philosophie Das Problem der Selbsttäuschung;78
5.4.1;I;78
5.4.2;II;78
5.4.3;III;80
5.4.4;IV;83
5.4.5;V;85
5.4.6;VI;86
5.4.7;VII;88
5.4.8;Bibliographie;91
5.5;Der eigene Wille;92
5.5.1;Zum Zusammenhang zwischen Freiheit, Selbstbestimmung und praktischer Identität ;92
5.5.2;1. Einleitung;92
5.5.3;2. Walden Two als Herausforderung für eine kompatibilistische Konzeptionder Willensfreiheit;94
5.5.4;3. Skinner und Kant über den Neid;100
5.5.5;4. Selbstrevision und eigener Wille;105
5.5.6;5. Schluss;111
5.5.7;Bibliographie:;112
5.6;Unser entscheidungsfähiges Gehirn;114
5.6.1;Oder: Der freie Geist des unfreien Menschen;114
5.6.2;Bibliographie;122
6;Moral und Politik;124
6.1;Aristoteles über den Krieg;126
6.1.1;Vorbemerkung;126
6.1.2;1. Menschliche Bedürfnisse. Die Ökonomie und der Krieg;130
6.1.3;2. Bürgerliche Anerkennung. Die Polis und der Krieg;136
6.2;Reason and Will in the Idea for a Universal Historyand the Groundwork;144
6.2.1;1. Kant s divine or natural order of history;144
6.2.2;2. Kant s technological reason;146
6.2.3;3. Descartes conception of judgment and will and its incompatibility with Kant;148
6.2.4;4. Groundwork and Critique of Practical Reason;151
6.2.5;5. Looking back and forward;155
6.2.6;Bibliographie;156
6.3;Repräsentation durch Partizipation;158
6.3.1;I.;158
6.3.2;II.;159
6.3.3;III.;161
6.3.4;Bibliographie;164
6.4;Das Lebensgefühl in der politischen Philosophie Ernst Cassirersam Beispiel des Gemeinschaftsgefühls ;168
6.4.1;1. Das Politische als Gegenstand bei Cassirer;169
6.4.2;2. Politische Gesinnung und politisches Gemeinschaftsgefühl;173
6.4.3;Bibliographie;181
6.5;Dialog wagen. Bausteine für eine Theorie des realen Diskurses;184
6.5.1;1. Was ist ein Dialog?;184
6.5.2;2. Fünf Grundformen des Dialogs;187
6.5.3;3. Kritik des idealen Diskurses;188
6.5.4;4. Ein realitätsgerechtes Modell;189
6.5.5;5. Bilanz;191
6.5.6;Bibliographie;192
6.6;Kollektive Selbstbestimmung;194
6.6.1;I;195
6.6.2;II;200
6.6.3;Bibliographie;203
6.7;Semantischer Retributivismus;206
6.7.1;Eine freiheitsrechtliche Verteidigung des Vergeltungsprinzips;206
6.7.2;I. Zur Kritik rationaler Strafbegründung;209
6.7.3;II. Ökonomismus, positive Generalprävention und semantischer Retributivismus;211
6.7.4;III. Wiederkehr des Retributivismus;215
6.7.5;IV. Eine retributionistische Begründ…


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