Psychotherapie

Psychotherapie

Einband:
Fester Einband
EAN:
9783437226014
Untertitel:
Ein kompetenzorientiertes Lehrbuch
Genre:
Klinische Fächer
Herausgeber:
Urban & Fischer/Elsevier
Anzahl Seiten:
896
Erscheinungsdatum:
10.02.2021
ISBN:
978-3-437-22601-4

Das Lehrbuch für alle angehenden Psychologische Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten zur Vorbereitung auf die Approbationsprüfung sowie zur Weiterbildung in der klinischen Psychologie und Psychotherapie. Von zentraler Bedeutung ist dabei die Kompetenzorientierung: Das Buch will Sie fit machen für die Praxis und Ihnen die dafür nötigen Kompetenzen vermitteln. Es zeigt Ihnen, wie man im klinischen Alltag evidenzbasiert vorgeht und seine Patientinnen und Patienten optimal behandeln kann. Das erwartet Sie im Lehrbuch Psychotherapie : Im ersten Teil geht es um die persönlichen Kompetenzen von Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten. Wodurch zeichnen sich erfolgreiche Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten aus und wie kann man diese Kompetenzen erwerben, fördern und weiter entwickeln. Teil 2: Wie behandelt man erfolgreich und nach dem aktuellen Wissensstand psychische Erkrankungen wie Depressionen, Angsterkrankungen oder Essstörungen, wie kann man präventiv tätig werden? Teil 3 zeigt, welche Methoden und Strategien zur Verfügung stehen und wie diese bei welchen Erkrankungen, Patientengruppen, komorbiden Bedingungen und in welchen Settings und Zeitrahmen am besten eingesetzt werden. Teil 4 gibt Tipps und Empfehlungen und geht auf verwaltungstechnische und rechtliche Fragen ein. Das Lehrbuch vermittelt Ihnen anwendungsbezogen Wissen, fördert aber auch Ihre Kompetenzen, Skills und Softskills.

Autorentext
Prof. Dr. Winfried Rief ist der aktuelle Leiter der AG Klinische Psychologie und Psychotherapie sowie der Psychotherapieambulanz, Universität Marburg. Zuvor war er 13 Jahre als leitender Psychologe und Psychotherapeut in der Klinik Roseneck, Prien a.Ch. tätig. Über viele Jahre beteiligte er sich als Sprecher der Hochschulseite an der Entwicklung des Psychotherapeutengesetzes, das 2019 verabschiedet wurde. Er ist Gründungs-und Vorstandsmitglied der European Association for Clinical Psychology and Psychotherapy sowie Editor in Chief von "Clinical Psychology in Europe" (cpe.psychopen.de). Als Co-chair der entsprechenden ICD-11 Arbeitsgruppe trug er wesentlich zur Neueinführung chronischer Schmerzdiagnosen bei. Arbeitsschwerpunkte sind erwartungs-und kompetenzbasierte psychotherapeutische Interventionen, Psychosomatik, Placebo-Effekte. Prof. Dr. Elisabeth Schramm ist Leiterin der Sektion Psychotherapieforschung in der Psychiatrie" am Freiburger Uniklinikum und von 2013 - 2020 leitende Psychologin an den Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel. Davor war sie am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim und am Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München tätig. Begründerin und Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für IPT (DGIPT) und des CBASP-Netzwerk e.V. Einführung dieser störungsspezifischen Ansätze im deutschsprachigen Raum. Arbeitsschwerpunkte sind Psychotherapieoutcome- und Prozessforschung im Bereich depressiver Erkrankungen und Arbeitsstress bei 3. Welle und interpersonellen Ansätzen sowie achtsamkeitsbasierten und tiergestützten Interventionen. Prof. Dr. Bernhard Strauss ist Direktor des Instituts für Psychosoziale Medizin, Psychotherapie und Psychoonkologie am Universitätsklinikum Jena. Davor war er an der Abteilung für Sexualforschung des Universitätskrankenhauses Hamburg Eppendorf und an der Klinik für Psychotherapie und psychosomatische Medizin der Universität Kiel tätig. Er ist Past President der Society for Psychotherapy Research (SPR), des Deutschen Kollegiums für Psychosomatische Medizin (DKPM) und der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Psychologie (DGMP) und aktuell Schriftleiter der Zeitschriften Psychotherapeut und Psychotherapie, Psychosomatik, Medizinische Psychologie. Arbeitsschwerpunkte bezüglich Psychotherapie(-forschung) sind die Ausbildung, die Gruppenpsychotherapie, Prozessforschung mit Fokus auf interpersonale und nonverbale Prozesse und deren Determinanten sowie Forschung zu psychodynamischen Psychotherapien.

Inhalt
I. Persönliche Kompetenzen von Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten 1 Was sind Merkmale erfolgreicher Psychotherapeutinnen? 2 Förderung persönlicher Kompetenzen in der PT-Aus- und Weiterbildung 3 Verfahrensübergreifendes Störungsmodell für psychische Erkr. (inkl. Risiken) 4 Ressourcen, Resilienzfaktoren, Prävention II. Störungsspezifischer Teil 5 Depression (inkl. Untertypen) 6 Manie und Hypomanie 7 Angsterkrankungen 8 Zwangserkrankungen, Zwangsspektrumsstörungen9 Traumafolgestörungen 10 Anpassungsstörungen 11 Psychosen, Schizophrenie 12 Stoffgebundene Suchterkrankungen 13 Stoffungebundene Suchterkrankungen und Impulskontrollstörungen 14 Somatoforme Störungen, somatische Belastungsstörungen, chronische Schmerzsyndrome 15 Essstörungen 16 Dissoziative Störungen 17 Artifizielle Störungen 18 Schlafstörungen 19 Sexualstörungen (funktionell), Paraphilien 20 ADHS 21 Persönlichkeitsstörungen 22 Autismus-Spektrum-Störungen, Asperger-Syndrom 23 Psychotherapie bei geistiger Behinderung 24 Neuropsychologische Störungsbilder (Demenz, SHT, neuromotorische Störungen etc.) 25 Besonderheiten der Störungsbilder bei Kindern und Jugendlichen; Behandlungsleitlinien zu den Störungsbildern bei Kindern und Jugendlichen 26 Besonderheiten bei psychischen Störungen im höheren Lebensalter 27 Interaktion körperlicher Erkrankungen und psychischer Störungen III. Verfahrensspezifischer Teil 28 Was ist Psychotherapie? 29 Verfahrensübergreifende Veränderungsmodelle von Psychotherapie 30 Allgemeine Aufgaben in der Psychotherapie 31 Psychotherapie, Psychotherapieverfahren und Richtlinien-Psychotherapie 32 Familie der psychodynamischen Verfahren 33 Familie der kognitiv-verhaltenstherapeutische Verfahren 34 Wissenschaftlich fundierte Psychotherapiemethoden und -verfahren 35 Psychotherapiemethoden und -verfahren mit vorläufiger Evidenzbewertung: einige aktuelle Beispiele 36 Einige Impulse aus humanistischen Verfahren 37 Settingspezifische Psychotherapie 38 Systemische und familientherapeutische Ansätze IV. Allgemeiner Teil 39 Versorgungssystem 40 Verwaltungstechnische Aufgaben 41 Ethik 42 Recht 43 Institutionelle Hilfen im Kinder- und Jugendlichenbereich 44 Unerwünschte Behandlungseffekte und NW 45 Praktische Psychopharmakologie 46 Geschlechtsspezifische Aspekte des Störungsverständnisses und in der PT 47 Transkulturelle Aspekte in der Psychotherapie 48 Komplementäre Verfahren und Einrichtungen 49 Leitungsaufgabe PT: Implementierung psychotherapeutischer Konzepte, Personalschulung, Qualitätssicherung und Weiterentwicklung 50 Psychologische Gutachten bei klinischen Fragestellungen 51 PT-Forschung


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