Grenzenlos normal?

Grenzenlos normal?

Einband:
Kartonierter Einband
EAN:
9783837616439
Untertitel:
Aushandlungen von Gender aus handlungspraktischer und biografischer Perspektive
Genre:
Feminismus & Geschlechterforschung
Autor:
Kerstin Bronner
Herausgeber:
Transcript Verlag
Auflage:
1. Aufl. 01.2011
Anzahl Seiten:
274
Erscheinungsdatum:
31.01.2011
ISBN:
978-3-8376-1643-9

Wie werden kulturelle Annahmen über Gender und Heteronormativität auf der Interaktionsebene verhandelt? Welche Reproduktionen gesellschaftlicher Zuschreibungen, welche Experimente und Überschreitungen finden sich? Wie verschränken sich derartige Erfahrungen mit anderen Erfahrungen sozialer Differenzierung - und welche Bedeutung haben sie schließlich für biografische Prozesse? Anhand der außeralltäglichen Eventkultur »Fastnacht« gelingt es Kerstin Bronner, auf methodisch innovative Weise subjektive Bedeutungen gesellschaftlicher Ungleichheitskategorien herauszuarbeiten und individuelle Aushandlungsspielräume aufzuzeigen.

Autorentext
Kerstin Bronner (Dr. rer. soc.) lehrt und forscht am Fachbereich Soziale Arbeit der FHS St. Gallen, Schweiz. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Gender und Heteronormativität, Intersektionalität, soziale Ungleichheit, Biografieforschung, Professionalisierung sowie Alltag und Übergänge.

Klappentext
Wie werden kulturelle Annahmen über Gender und Heteronormativität auf der Interaktionsebene verhandelt? Welche Reproduktionen gesellschaftlicher Zuschreibungen, welche Experimente und Überschreitungen finden sich? Wie verschränken sich derartige Erfahrungen mit anderen Erfahrungen sozialer Differenzierung - und welche Bedeutung haben sie schließlich für biografische Prozesse? Anhand der außeralltäglichen Eventkultur »Fastnacht« gelingt es Kerstin Bronner, auf methodisch innovative Weise subjektive Bedeutungen gesellschaftlicher Ungleichheitskategorien herauszuarbeiten und individuelle Aushandlungsspielräume aufzuzeigen.

Zusammenfassung
»Äußerst interessant ist die Beobachtung, dass die Narrenfreiheit [während der Fastnacht] nicht darin besteht, Gendernormen umzukehren. Vielmehr werden diese wie auch die Norm der Heteronormativität in zugespitztem Maße ausgelebt.« Andrea Hungerbühler, sozialersinn, 12 (2011) »Das Forschungsdesign und die -methoden weisen [...] den Blick auf gender- und heteronormative Aspekte im allgemeinen; und sie bieten für soziologische und gesellschaftswissenschaftliche Forschung interessante Ansätze; etwa zur Frage, inwieweit Organisationen und Vereine zur Identitätsbildung von Individuen und Gemeinschaften beitragen können - lokal, regional und global.« Jos Schnurer, www.socialnet.de, 22.02.2011 »Bestechend an der vorliegenden Dissertation ist das stringente durchstrukturierte Vorgehen, das eine stete Reflexion der Autorin beinhaltet.« Prof. Dr. Barbara Ketelhut, www.socialnet.de, 04.03.2011 »Die Zitatpassagen, Beobachtungen und Selbstreflexionen führen [...] in kluger Weise vor, welche Potentiale eine mikroperspektivisch angelegte Genderforschung entfalten kann.« Markus Tauschek, H-Soz-u-Kult, 07.03.2011


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