Die Ehe im Früh- und Hochmittelalter

Die Ehe im Früh- und Hochmittelalter

Einband:
Fester Einband
EAN:
9783412535735
Genre:
Mittelalter
Herausgeber:
Böhlau-Verlag GmbH
Erscheinungsdatum:
16.06.2026

Heiratspraktiken im Mittelalter

Dieser Band versammelt die Ergebnisse einer Tagung, die vom 29.30. September 2022 in Marburg stattfand. Der Konzeption von Tagung und Band liegt die Überzeugung zugrunde, dass Fragen nach der Bedeutung von Ehe' und Ehelichkeit' im Mittelalter in besonderem Maße einen multiperspektivischen Zugriff erfordern. Dabei stehen zunächst Logiken der Normgenese im Vordergrund, auf deren Basis dann Heiratspraktiken von der Spätantike bis ins Hochmittelalter in den Blick genommen werden. Diese breiter angelegten Studien leiten schließlich zur Untersuchung herausragender Einzelfälle über. Mit dieser Dreiteilung wirft der Band einen neuen Blick auf die Ehe im Mittelalter und ihre Verortung an der Schnittstelle von Politik, Theologie und sozialen Realitäten.

Autorentext
Magdalena-Maria Berkes ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Mittelalterliche Geschichte an der Philipps-Universität Marburg und Mitarbeiterin im Regesta Imperii-Projekt zu den Regesten der Karolingerzeit, insbesondere zum westfränkischen Königtum. Jasmin Hauck ist Akademische Rätin für Geschichte des Mittelalters und der Frühen Neuzeit an der Universität Greifswald. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen u.a. Ehe, Verwandtschaft und Sexualität sowie gelehrtes Recht und Rechtsprechung im Mittelalter. Georg Strack ist Professor für Geschichte des Hoch- und Spätmittelalters an der Philipps-Universität Marburg. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen u.a. die Geschichte des Papsttums und der Kreuzzüge sowie die Humanismus- und Rhetorikforschung.

Klappentext
Dieser Band versammelt die Ergebnisse einer Tagung, die vom 29.-30. September 2022 in Marburg stattfand. Der Konzeption von Tagung und Band liegt die Überzeugung zugrunde, dass Fragen nach der Bedeutung von 'Ehe' und 'Ehelichkeit' im Mittelalter in besonderem Maße einen multiperspektivischen Zugriff erfordern. Dabei stehen zunächst Logiken der Normgenese im Vordergrund, auf deren Basis dann Heiratspraktiken von der Spätantike bis ins Hochmittelalter in den Blick genommen werden. Diese breiter angelegten Studien leiten schließlich zur Untersuchung herausragender Einzelfälle über. Mit dieser Dreiteilung wirft der Band einen neuen Blick auf die Ehe im Mittelalter und ihre Verortung an der Schnittstelle von Politik, Theologie und sozialen Realitäten.


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