Der Antiquariatsbuchhandel in Zentraleuropa

Der Antiquariatsbuchhandel in Zentraleuropa

Einband:
Kartonierter Einband
EAN:
9783447125529
Genre:
Geisteswissenschaften allgemein
Herausgeber:
Harrassowitz Verlag

Die Geschichte des Buches ist seit den Anfängen von seiner Bedeutung als gebrauchtes Objekt begleitet: Antiquarische Bücher nehmen dabei eine wechselhafte Rolle ein. Einerseits rangieren sie bei verbreiteten Auflagen als Ladenhüter und sollen zu möglichst günstigem Preis Absatz finden, andererseits waren und sind Sammler/innen bereit, für handgeschriebene oder gedruckte Raritäten hohe Preise zu zahlen. In der Frühen Neuzeit war der Ankauf ganzer Bibliotheken ein beliebter Weg zur systematischen Bestandserweiterung, die auf dem Novitätenmarkt deutlich schwieriger zu tätigen war. Druck- und Einfuhrverbote machten gebrauchte Bücher zudem zu einem wichtigen Medium, über das zensierte Inhalte verfügbar wurden. Zwar haben das gebrauchte Buch und der antiquarische Buchhandel in jüngerer Zeit in Einzelstudien einige Aufmerksamkeit gefunden, es fehlen jedoch zeitlich und räumlich breiter angelegte Forschungsansätze, die transterritoriale Zusammenhänge erschließen. Der Antiquariatsbuchhandel in Zentraleuropa nimmt anhand von Fallbeispielen erstmals eine verbindende Perspektive zwischen den Ländern Zentraleuropas ein, wobei die engen Handelsbeziehungen zwischen west- und osteuropäischen Ländern in ihrer historischen Entwicklung aufgezeigt werden.


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