Genre:
Arbeits-, Wirtschafts- & Industriesoziologie
Herausgeber:
Campus Verlag GmbH
Erscheinungsdatum:
30.11.2005
Mit der Unternehmensfusion von Daimler und Chrysler entstand ein interkulturelles Management besonderer Ausprägung. Zugleich existiert im selben Konzern eine über Jahrzehnte hinweg gewachsene interkulturelle Arbeitswelt in der Produktion, in welcher etwa der türkische Arbeiter neben dem deutschen am Band steht. Jochen Dreher zeigt, dass diese beiden Formen der Begegnung von Menschen mit unterschiedlichem kulturellem Hintergrund für eine Organisation wie das Großunternehmen DaimlerChrysler von entscheidender Bedeutung sind. Auf beiden Ebenen des Konzerns, ob in Management oder Produktion, spielt der Faktor »Kultur«, die kulturelle Zugehörigkeit der Individuen, für deren Handlungsentscheidungen eine zentrale Rolle.
Autorentext
Jochen Dreher, Dr. rer. soc., promovierte nach einem Studium der Soziologie, Philosophie und Politikwissenschaft an der Universität Konstanz.
Inhalt
Inhalt 1. Interkulturelle Arbeitswelten bei DaimlerChrysler 2. Forschungsdesign: Zum Entwurf einer Theorie der Kultur in Organisationen 2.1 Forschungsdesign 2.2 Kultur - Interkulturalität - Interkulturelle Kommunikation 2.2.1 Inwiefern Kultur(en)? - Auseinandersetzungen mit dem Kulturbegriff 2.2.2 Interkulturalität - "zwischen den Kulturen 2.2.3 Interkulturelle Interaktionszusammenhänge - Interkulturelle Kommunikation 2.3 Analytische Perspektiven: Wahrnehmung und Interaktion 2.4 Fabrik und Management - zwei Welten der Interkulturalität 3. Die Wahrnehmung der kulturell Anderen 3.1 Kulturspezifische Fremd- und Selbstbeschreibungen im Zeichen der Kategorie der "Mentalität 3.2 Selbstdefinition über Nationalkultur - die Primordialität des Nationalgefühls 3.3 "Fremdheit" und die Konstruktion der Abgrenzung 3.4 Akzeptanz des Anderen/Fremden - Strategien der Anerkennung 3.5 Stereotypische Wahrnehmung 4. Interaktion in interkulturellen Arbeitskontexten 4.1 "Kulturelle Vielfalt"/"Diversity" in Interaktionszusammenhängen 4.2 "Sprache" in interkulturellen Arbeitswelten 4.3 Prozesse der In- und Exklusion - Verständigung und Konflikt in interkulturellen Kontexten 4.4 Exkurs: "Merger of Equals" - die Daimler-Chrysler-Fusion als interkulturelles Experiment 4.5 "Culture shouldn't merge" - die Unvereinbarkeit der Kulturen 5. Theorieentwicklung: Konstruktionsprinzipien der Interkulturalität bei DaimlerChrysler 5.1 Arbeitswelt I: Eine gewachsene, gemeinsam entwickelte interkulturelle Arbeitswelt im Zeichen zunehmender Gleichbehandlung 5.2 Arbeitswelt II: Konstruktion deutsch-amerikanischer Differenzen 5.3 Synthese: Symbolisch konstruierte Welten der Kulturen - Interkulturelle Wirklichkeiten als Bestandteil der Lebenswelt der Individuen 6. Anhang: Methodische Konzeption 6.1 Konzipierung der empirischen Vorgehensweise - Feldzugang 6.2 Methodenkombination aus Grounded Theory, Sozialwissenschaftlicher Hermeneutik und Milieuanalyse 6.2.1 Grounded Theory - in den Daten begründete Theorie mittlerer Reichweite 6.2.2 Sozialwissenschaftliche Hermeneutik - das Verfahren der Sequenzanalyse 6.2.3 Milieuanalyse - Symboliken interkultureller Arbeitsmilieus 6.3 Kombinierbarkeit der Methoden 6.4 Kontrastierung der Arbeitswelten 6.4.1 Das Paradigma der vergleichenden Analyse Literatur Verzeichnis der Transkriptionssymbole Danksagung
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