Genre:
Sonstige Soziologie-Bücher
Autor:
Volker Woltersdorff
Herausgeber:
Campus Verlag GmbH
Erscheinungsdatum:
31.10.2005
»Ich bin schwul« das Coming-out durch öffentliches Selbstbekenntnis oder autobiographisches Erzählen ist ebenso wie die Inszenierung schwuler Identitäten längst ein Teil der populären Kultur. Volker Woltersdorff schildert Motive und Strategien, die in theoretischer, politischer und künstlerischer Coming-out-Literatur, aber auch in Film, Fotografie, Fernsehen und Internet zu finden sind. Coming-out-Inszenierungen, so zeigt der Autor, sind durchaus Teil der allgemeinen Individualisierungs- und Selbstfindungsdiskurse. Geht aber durch die zunehmende Normalisierung »abweichender « Sexualitäten deren subversives Potenzial verloren? Zum Teil dennoch schreibt Volker Woltersdorff nicht die Geschichte einer erfolgreichen sexualpolitischen Befreiung. Trotz des neuen schwulen Selbstbewusstseins zeigt sich in den Coming-out- Geschichten ein widersprüchliches Nebeneinander von Auflehnung gegen und Anpassung an die vielfältigen sozialen Normen, mit denen homosexuelle Männer nach wie vor konfrontiert sind.
Autorentext
Volker Woltersdorff, Dr. phil., ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der Freien Universität Berlin.
Klappentext
»Ich bin schwul« das Coming-out durch öffentliches Selbstbekenntnis oder autobiographisches Erzählen ist ebenso wie die Inszenierung schwuler Identitäten längst ein Teil der populären Kultur. Volker Woltersdorff schildert Motive und Strategien, die in theoretischer, politischer und künstlerischer Coming-out-Literatur, aber auch in Film, Fotografie, Fernsehen und Internet zu finden sind. Coming-out-Inszenierungen, so zeigt der Autor, sind durchaus Teil der allgemeinen Individualisierungs- und Selbstfindungsdiskurse. Geht aber durch die zunehmende Normalisierung »abweichender « Sexualitäten deren subversives Potenzial verloren? Zum Teil dennoch schreibt Volker Woltersdorff nicht die Geschichte einer erfolgreichen sexualpolitischen Befreiung. Trotz des neuen schwulen Selbstbewusstseins zeigt sich in den Coming-out- Geschichten ein widersprüchliches Nebeneinander von Auflehnung gegen und Anpassung an die vielfältigen sozialen Normen, mit denen homosexuelle Männer nach wie vor konfrontiert sind.
Inhalt
Danksagung 1. Einleitung 2. Zwischen Verstecken und Zeigen 3. Entstehung und Entwicklung 3.1 Strategien und Zeitläufe 3.2 Ein, zwei, viele Stonewalls 3.3 Individualisierung 3.4 Vermännlichung 3.5 AIDS als Zäsur 3.6 Normalisierung 3.7 Queering Coming-out 4. Diskursive Praktiken 4.1 Initiation und Konversion 4.2 Fremd- und Selbstbezeichnung 4.3 Sprechakte 4.4 Identität zwischen Anerkennung und Überschreitung 4.5 Perverse Wahlverwandtschaften 4.6 Coming-out und Revolte 4.7 Technologien des schwulen Selbst 5. Normativität 5.1 Coming-out zwischen Ideologie und Utopie 5.2 Subkultur zwischen Auflehnung und Anpassung 6. Ausdrucksweisen 6.1 Ästhetik 6.2 Medien 6.3 Autobiografisches 6.4 Morphologisches 6.5 Kindheit und Pubertät 6.6 Pornografie 6.7 Raum 7. Coming-out und kein Ende Literatur
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