Einband:
Kartonierter Einband
Herausgeber:
Campus Verlag GmbH
Erscheinungsdatum:
13.04.2022
Wie gestaltete sich in der Residenzstadt Berlin im 18. Jahrhundert der Epoche der Säkularisierung und der Entstehung einer bürgerlichen Kultur das Handeln lutherischer Geistlicher zwischen Gemeinde und Obrigkeit? Auf breitem Quellenfundament veranschaulicht Florian Grumbach die pastorale Praxis und die Routinen der Amtsarbeit der Geistlichen, etwa ihre Predigten und ihr Publikationsverhalten. Als Akteure im frühneuzeitlichen öffentlichen Leben speisten Pfarrer ihr Standesbewusstsein aus der Rolle als religiöse Experten, Lehrer und dem geistlichen Amt. Die pastorale Praxis dagegen unterlag nicht allein ihrem Zugriff, sondern ebenso den Einflüssen der Gemeindemitglieder und des landesherrlichen Kirchenregiments, die oftmals von der lutherischen Theologie abgekoppelte Erwartungen hegten.
»Indem Grumbach die lutherischen Pfarrer im aufgeklärten Berlin vorrangig als soziale Akteure im frühneuzeitlichen Standesbewusstsein verstehen möchte, findet er die Leitfrage für eine eigene, fundierte Geschichtserzählung, die sich aufgrund intensiver Archivrecherchen bleibende Verdienste erworben hat und die zu weiterer Auseinandersetzung mit dem Thema einlädt. Mit ihr lässt sich Berlin als urbanes Zentrum der Aufklärung neu entdecken.« Marco Stallmann, Sehepunkte, 15.1.2023
Autorentext
Florian Grumbach ist Historiker.
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