Einband:
Kartonierter Einband
Genre:
Medienwissenschaft
Herausgeber:
Campus Verlag GmbH
Erscheinungsdatum:
08.03.2023
Der Band bietet einen ersten systematischen Ansatz, um kollektive Fragen und Phänomene in der bislang eher disziplinär-fragmentierten Lagerforschung zu diskutieren, ohne dabei die empirische Pluralität und Heterogenität von Lagersystemen in ihrem jeweiligen historischen, geographischen und politischen Kontext zu vernachlässigen. Drei theoretisch orientierte und zwölf an globalen Fallstudien argumentierende Beiträge von Wissenschaftler:innen unterschiedlicher Disziplinen arbeiten die Potenziale und Grenzen sozialtheoretischer Ansätze zur Institution Lager heraus. Sie legen den Fokus auf übergreifende Lagerphänomene wie Ordnungsregime zwischen Zwang, Schutz und Erziehung, Temporalität und Liminalität, Materialität und Raum sowie Subjektivität und Handlungsmacht.
»Bei dem vorliegenden Sammelband [handelt es sich] um einen wichtigen Input für die Lagerforschung [], der vor allem auch zeigt, welches Potential in einer theoriegeleiteten, Disziplingrenzen überschreitenden Herangehensweise steckt. Der Band wird sicher nicht der letzte in diesem dynamischen Forschungsfeld sein, aber künftige Publikationen zum Thema werden sich an den Standards, die darin gesetzt sind, messen lassen müssen.« Bertrand Perz, H-Soz-Kult, 19.10.2023 »All the case studies in this volume are worth reading in their own right. Collectively, they illustrate the alarming point made on the opening page that camps are not just a phenomenon of the twentieth century but are part of the present and future. When it comes to explaining camps as systems of inclusion and exclusion, the editors are right to argue that emphasis on function alone privileges nation-state, colonial and elite perspectives over local and micro-level processes. Overall, they are to be congratulated on achieving a very challenging task, namely to make the case for the comparability of camps as institutional phenomena while giving due acknowledgement to the unprecedented scale and sheer horror of the Nazi death camps of the Second World War era, the Soviet gulags in the Stalin period and the killing fields of late 1970s Cambodia.« Matthew Stibbe, Journal of Contemporary History, 59(4), 773775, 2024
Autorentext
Annett Bochmann, Dr. phil., ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sozialwissenschaften an der Humboldt Universität zu Berlin. Felicitas Fischer von Weikersthal, Dr. phil., lehrt Osteuropäische Geschichte an der Universität Heidelberg.
Klappentext
Bislang fehlte ein systematischer Ansatz, um kollektive Fragen und Phänomene in der Lagerforschung zu diskutieren, ohne dabei die empirische Pluralität und Heterogenität von Lagersystemen zu vernachlässigen. In diesem Band tritt die eher fragmentierte Forschung zur Institution Lager anhand historisch, geographisch und politisch sehr heterogener Fälle erstmals in einen interdisziplinären Dialog. Drei theoretisch orientierte und zwölf an Fallstudien argumentierende Beiträge arbeiten die Potenziale und Grenzen sozialtheoretischer Ansätze zur Institution Lager heraus und legen den Fokus auf übergreifende Lagerphänomene wie Ordnungsregime zwischen Zwang, Schutz und Erziehung, Temporalität und Liminalität sowie Subjektivität und Körper.
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