Ausländerfeindlichkeit in Ost- und Westdeutschland

Ausländerfeindlichkeit in Ost- und Westdeutschland

Einband:
Kartonierter Einband
EAN:
9783639397703
Genre:
Medienwissenschaft
Autor:
Birgit Becker
Herausgeber:
AV Akademikerverlag
Erscheinungsdatum:
02.04.2012

Sind Ostdeutsche ausländerfeindlicher als Westdeutsche? Wie kann Ausländerfeindlichkeit allgemein erklärt werden und welche Rolle spielt dabei der normative Einfluss von Bezugsgruppen? Die Autorin Birgit Becker gibt einen Überblick über die wichtigsten Theorien zur Ausländerfeindlichkeit und zeigt ihre jeweilige Anwendbarkeit auf die ostdeutsche Situation. Der Fokus dieses Buches konzentriert sich auf die Bezugsgruppentheorie, die bisher erst selten zur Erklärung von Ausländerfeindlichkeit genutzt wurde. Aus dem handlungstheoretischen Modell der Frame-Selektion wird die Hypothese abgeleitet, dass hohe Anreize für eine ausländerfeindliche Einstellung (in Form von Gruppenkonformität) jedoch nur dann zum Tragen kommen, wenn das Modell Ausländerfeindlichkeit bei einem Individuum mental gut passt . Häufige positive persönliche Kontakte zu Ausländern können den Match des Modells Ausländerfeindlichkeit dagegen stören. Eine entsprechende Interaktion zwischen Bezugsgruppenmeinung und persönlichem Kontakt zu Ausländern wird empirisch überprüft. Das Buch richtet sich an Soziologen, Politikwissenschaftler und Personen, die an der Thematik Ausländerfeindlichkeit interessiert sind.

Autorentext
Dipl.-Dokumentarin, Studium der Informationswissenschaften/Dokumentation an der FH Hannover und FH Potsdam, berufliche Tätigkeit: freiberufliche EDV-Dozentin in der Erwachsenenbildung.

Klappentext
Inhaltlich unveränderte Neuauflage. Sind Ostdeutsche ausländerfeindlicher als Westdeutsche? Wie kann Ausländerfeindlichkeit allgemein erklärt werden und welche Rolle spielt dabei der normative Einfluss von Bezugsgruppen? Die Autorin Birgit Becker gibt einen Überblick über die wichtigsten Theorien zur Ausländerfeindlichkeit und zeigt ihre jeweilige Anwendbarkeit auf die ostdeutsche Situation. Der Fokus dieses Buches konzentriert sich auf die Bezugsgruppentheorie, die bisher erst selten zur Erklärung von Ausländerfeindlichkeit genutzt wurde. Aus dem handlungstheoretischen Modell der Frame-Selektion wird die Hypothese abgeleitet, dass hohe Anreize für eine ausländerfeindliche Einstellung (in Form von Gruppenkonformität) jedoch nur dann zum Tragen kommen, wenn das Modell "Ausländerfeindlichkeit" bei einem Individuum mental gut "passt". Häufige positive persönliche Kontakte zu Ausländern können den "Match" des Modells "Ausländerfeindlichkeit" dagegen stören. Eine entsprechende Interaktion zwischen Bezugsgruppenmeinung und persönlichem Kontakt zu Ausländern wird empirisch überprüft. Das Buch richtet sich an Soziologen, Politikwissenschaftler und Personen, die an der Thematik Ausländerfeindlichkeit interessiert sind.


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