Perspektiven der europäischen Baukonjunktur

Perspektiven der europäischen Baukonjunktur

Einband:
Kartonierter Einband
EAN:
9783816782490
Genre:
Wirtschaftszweige & Branchen
Herausgeber:
Fraunhofer IRB Verlag

Das Krisenjahr 2009 ist vorüber, doch alleine kann der Staat die Trendwende im Bausektor nicht herbeiführen. Was kommt also 2010 und in den Folgejahren auf die Bauwirtschaft zu? In zwei ausführlichen Beiträgen analysieren die Autoren die Struktur und Entwicklung des Bausektors in Europa sowie die Situation und Perspektiven der deutschen Baukonjunktur.

Der Abschwung machte sich im Krisenjahr 2009 auch im Bausektor bemerkbar. Das Jahr ist nun vorüber, doch alleine kann der Staat die Trendwende im Bausektor nicht herbeiführen. Was erwartet die Bauwirtschaft 2010? Womit ist in den Folgejahren zu rechen?
Der Tagungsband beschäftigt sich mit genau diesen Fragen. In zwei ausführlichen Beiträgen analysieren die Autoren die Struktur des Bausektors in Europa. Zukunftsprognosen zur Entwicklung des Bauvolumens, Wohnungsfertigstellungen und zum Bruttoinlandsprodukt werden gegeben. Im zweiten Beitrag werden die Situation und die Perspektiven der deutschen Baukonjunktur beschrieben. Es wird dabei auf die Konjunkturprogramme, die öffentlichen Ausgaben für Baumaßnahmen und auf die Beschäftigten im Baugewerbe eingegangen.

Klappentext
Das europäische Bauvolumen zeigt bei einer sektoralen Untergliederung nach Sparten ein großes Übergewicht des sowie bei den beiden Kategorien der Bauleistungen eine ziemlich kontinuierliche Gewichtszunahme der über den Markt erbrachten Maßnahmen im Bauwerksbestand, also der Altbauerneuerung, gegenüber der Neuerrichtung von Wohn- und Nichtwohngebäuden sowie Tiefbauten. Die globale Krise, die in allen Kontinenten und Ländern von den Finanzmärkten auf die Realwirtschaften übergegriffen hat und deren Bewältigung noch keineswegs abgeschlossen ist, hat die europäischen Bauleistungsmärkte zwar mit leichter Verzögerung, dann aber doch mit großer Wucht getroffen. Das reale Bauvolumen in Europa dürfte 2010 um mehr als 13 Prozent niedriger sein als 2007 und sich danach nur in moderatem Tempo von der Talsohle lösen. In den einzelnen Ländern des Euroconstruct-Gebiets ist das Ausmaß der Krisenbetroffenheit hochgradig unterschiedlich ausgefallen: Vergleicht man die 19 nationalen realen Bauvolumina des Jahres 2007 (dem letzten "Normaljahr") mit denen des Jahres 2010 (dem Tiefpunkt in allen Ländern außer Irland, der Schweiz und den Niederlanden) so ergibt sich ein besonders kräftiger Einbruch in Irland (mehr als - 52,5 Prozent und noch weiter bergab) sowie in Spanien (fast - 41,5 Prozent; mit mehr als - 92 Mrd. . "Spitzenreiter" beim absoluten Rückgang), also in den Ländern, in denen zuvor die stärksten "Überhitzungstendenzen" auf den Immobilienmärkten zu beobachten waren; große relative Einbußen (-15 bis - 20 Prozent) hatten auch Finnland, Italien, Portugal und Großbritannien zu verkraften. Als besonders "krisenresistent" hat sich in diesem Zeitraum insbesondere Polen (fast + 28,5 Prozent) erwiesen, aber die aggregierte Bauleistung hat - gegen den Gesamttrend - auch in Deutschland sowie in der Schweiz und in der Slowakei zugenommen. Auch wenn die europäische Bauwirtschaft - je nach dem angelegten Betrachtungsmaßstab und bei enorm großen regionalen und sektoralen Unterschieden - mit einem "blauen Auge" aus der schwersten Nachkriegsrezession herauskommen könnte, so wird es doch auf alle Fälle noch etliche Jahre dauern und große Anstrengungen erfordern, bis das "Vorkrisenniveau" wieder erreicht ist.


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