Einband:
Kartonierter Einband
Genre:
Qualitative & empirische Sozialforschung
Herausgeber:
Waxmann Verlag
Erscheinungsdatum:
12.05.2026
Angesichts der zunehmenden Bedeutung des Wissenstransfers in der empirischen Bildungsforschung bestehen Erwartungen an die Wirksamkeit wissenschaftlicher Erkenntnisse für Bildungspraxis, -politik und Lehrkräftebildung. Zugleich ist Wissenstransfer kein linearer Prozess, sondern entsteht im Zusammenspiel verschiedener Faktoren.
Der Band vereint 28 Beiträge der Jahrestagung 2024 der Arbeitsgruppe für Empirische Pädagogische Forschung (AEPF). Sie thematisieren Wissenstransfer und Praxisinnovation, Professionalisierung und Lehrkräftebildung, Lehren und Lernen, Digitalisierung sowie sozial-emotionaler Entwicklung, Wohlbefinden und Inklusion und zeigen, wie empirische Bildungsforschung Anschluss an pädagogische Praxis, Professionalisierung und institutionelle Kontexte herstellt.
Wissenstransfer gewinnt in der empirischen Bildungsforschung zunehmend an Bedeutung. Damit verbinden sich Erwartungen an die Wirksamkeit wissenschaftlicher Erkenntnisse für Bildungspraxis, Bildungspolitik und Lehrkräftebildung. Zugleich zeigt sich, dass Wissenstransfer kein linearer Prozess ist, sondern im Zusammenspiel unterschiedlicher Akteurinnen und Akteure, Kontexte und institutioneller Bedingungen entsteht.
Dieser Sammelband vereint 28 empirische Beiträge, die im Rahmen der Jahrestagung 2024 der Arbeitsgruppe für Empirische Pädagogische Forschung (AEPF) präsentiert wurden. Die Beiträge spiegeln die inhaltliche und methodische Breite aktueller empirischer Bildungsforschung wider. Sie befassen sich mit Wissenstransfer und Praxisinnovation, Professionalisierung und Lehrkräftebildung, Lehren und Lernen, Digitalisierung sowie sozial-emotionaler Entwicklung, Wohlbefinden und Inklusion.
Der Band eröffnet vielfältige Perspektiven darauf, wie empirische Bildungsforschung Anschluss an pädagogische Praxis, Professionalisierung und institutionelle Kontexte herstellt und wie Bildung neu gedacht werden kann.
Autorentext
Andreas Bach, Studium an der Universität Hildesheim, Diplom in Kulturwissenschaften, Erstes und Zweites Staatsexamen für das Lehramt, anschließend Promotionsstipendium am dortigen Centrum für Bildungs- und Unterrichtsforschung (CeBU). Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Humboldt-Universität zu Berlin, Akademischer Rat an der Europa Universität Flensburg. Habilitation im Fach Erziehungswissenschaft an der Paris Lodron Universität Salzburg, Assoz. Professor für Bildungswissenschaft am dortigen Fachbereich Erziehungswissenschaft. Christian Brühwiler, Studium der Pädagogik und Pädagogischen Psychologie sowie Höheres Lehramt an der Universität Freiburg (Schweiz). Seit 1999 ist er als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Dozent an der Pädagogischen Hochschule St.Gallen (PHSG) in der Schweiz tätig. Nach Forschungsaufenthalten an der Universität Koblenz-Landau und am Institute of Education, University of London, übernahm er 2007 die Leitung des Instituts Professionsforschung und Kompetenzentwicklung (IPK) an der PHSG. Er hat an verschiedenen nationalen und internationalen Forschungsprojekten mitgewirkt, u.a. als Mitglied des schweizerischen PISA-Konsortiums oder bei TEDS-M Schweiz. Seine Forschungsinteressen liegen in den Bereichen Professionsforschung, Lehr-Lernforschung und vergleichende Leistungsmessung. Martina Funk studierte Lehramt für die Sekundarstufe I an der Pädagogische Hochschulen Schwäbisch Gmünd. Während Ihrer Tätigkeit als Realschullehrerin schloss sie einen Master in Schulmanagement an der TU Kaiserslautern ab. Die Promotion zur Dr:in phil. erfolgte im Juli 2023 mit vorliegender Arbeit wiederum an der PH Schwäbisch Gmünd. Ebendort ist Frau Funk im Rahmen des Forschungs- und Nachwuchskollegs "Heterogenität gestalten - starke Grundschulen entwickeln" zur Habilitation abgeordnet. Prof. Dr. Michaela Gläser-Zikuda hat den Lehrstuhl Schulpädagogik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg seit 2014 inne; nach einem Lehramts- und Diplomstudiengang Erziehungswissenschaft an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg folgten Referendariat und drei Jahre Schuldienst in Baden-Württemberg; danach promovierte und habilitierte sie sich und war sechs Jahre Lehrstuhlinhaberin am Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Jena. Forschungsschwerpunkte sind selbstreguliertes Lernen, Emotionen, Portfolio und Tagebuch im Lehr-Lernkontext, LehrerInnenbildung, Interventionsforschung, qualitative Forschungsmethoden, Mixed Methods sowie Studienzufriedenheits- und Hochschulforschung. Lehrkraft für besondere Aufgaben in der Arbeitsgruppe "Allgemeine Didaktik und Unterrichtsforschung" am Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Münster. Forschungsschwerpunkte: Schul- und Unterrichtsforschung, Lehrer:innenprofessionsforschung, Praxisphasen in der Lehrer:innenbildung, Heterogenität und Inklusion in Schule und Unterricht. Prof. Dr. Jan Hochweber studierte Psychologie an der Universität Koblenz-Landau. Er war im Projekt Vergleichsarbeiten in der Grundschule (VERA) tätig sowie Stipendiat der Graduiertenschule "Unterrichtsprozesse". Von 2008 bis 2013 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF). Seit 2013 leitet er den Arbeitsbereichs Kompetenzdiagnostik (bis 2015: Lern- und Testsysteme) am Institut Professionsforschung und Kompetenzentwicklung der Pädagogischen Hochschule St. Gallen. Zu seinen Forschungsinteressen zählen Methoden der Schul- und Unterrichtsforschung, Schulqualität und Schulentwicklung, schulische Leistungsbeurteilung. Florian Hofmann ist seit 2010 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Schulpädagogik der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg; nach dem Studium für ein Lehramt an Realschulen (Deutsch und Geschichte) an der Julius-Maximilian-Universität Würzburg folgten Vorbereitungsdienst sowie fünf Jahre Schuldienst in Bayern; er erwarb im Rahmen einer Sondermaßnahme zusätzlich die Lehrbefähigung für das höhere berufliche Lehramt in den allgemeinbildenden Fächern. Forschungsschwerpunkte sind förderorientierte und alternative Leistungsmessungen, Effekte von Selbsteinschätzungen in Lehr-Lernprozessen und Praktika in der LehrerInnenbildung. Lena Hollenstein, M.A., wissenschaftliche Mitarbeiterin/Doktorandin, Institut Professionsforschung und Kompetenzentwicklung, Pädagogische Hochschule St. Gallen. Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Lehrerinnen- und Lehrerbildung, professionelle Kompetenzen von Lehrpersonen, Lehr-/Lernforschung. Immerfall, Stefan, Prof. Dr., ist Professor für Soziologie an der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd. Michael Kerres studierte und promovierte an der Ruhr-Universität Bochum in Psychologie. 1989 wurde er zum Professor an die Fachhochschule Furtwangen im Schwarzwald berufen, um mit Kollegen den Studiengang Medieninformatik - erstmals in Deutschland - aufzubauen. In diesem Rahmen entstand die tele-akademie als Einrichtung der wissenschaftlichen Weiterbildung, die das Internet erstmals für offene Bildungsangebote nutzte. Nach der Habilitation an der Pädagogischen Hochschule Freiburg erhielt Michael Kerres 1998 einen Ruf auf die Professur für Pädagogische Psychologie an der Ruhr-Universität Bochum und 2001 folgte die Arbeitsgruppe dem Angebot der Universität Duisburg an den neu eingerichteten Lehrstuhl für Mediendidaktik und Wissensmanagement, um das Learning Lab aufzubauen.
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