Einband:
Kartonierter Einband
Genre:
Werbung & Marketing
Herausgeber:
Deutscher Universitätsverlag
Erscheinungsdatum:
01.01.1993
In diesem Jahrhundert bestand die historische Aufgabe der Theorie des Markt gleichgewichts wohl darin zu zeigen, daß Koordination über Märkte nicht not wendigerweise Chaos schaffen müsse. Dieses aber befürchteten jene, deren Credo im Alleinvertretungsanspruch einer zentral planenden Instanz gipfelte. Im ideologischen Wettrüsten führte die Vision des Pluralismus einer offenen Gesell schaft immer mehr in die Frage hinein, wie denn der Markt als Koordina tionsinstrument funktioniere und worin seine chaosvermeidenden Effekte beste hen könnten. Diese Fragestellung machte eine Auseinandersetzung mit den Prozessen des zu Markte gehens notwendig. Deren Eigenschaften bzw. jene der Menschen, die sie gestalten waren einer genaueren Analyse zu unterziehen. Die berühmte "Could it be-Frage" in der Theorie des Marktgleichgewichts bedurfte einer solchen Ergänzung. Die Betriebswirtschaftslehre war in den letzten Jahrzehnten eher durch eine Re zeption und Integration von Ergebnissen der Gleichgewichtstheorie, insbeson dere der partiellen, gekennzeichnet. In ihren Wurzeln, vor allem den deskriptiv orientierten, stand sie gedanklich vielleicht der Theorie des Marktprozesses nä her, dies aber relativ unspezifiziert. Vor diesem Hintergrund ist die Konzeption des Verfassers anzusiedeln: Auf der Basis der strukturalistischen Wissenschaftstheorie werden synoptische Rechen schaftsberichte zur Gleichgewichts-und zur Prozeßtheorie entwickelt und mög liche Ansatzpunkte einer Evolution von Theorien aufgezeigt, die der primär ein zelwirtschaftlichen Ausrichtung in der Betriebswirtschaftslehre eher entsprechen, als dies typischerweise in der Vergangenheit zu beobachten war.
Klappentext
In diesem Jahrhundert bestand die historische Aufgabe der Theorie des Markt gleichgewichts wohl darin zu zeigen, daß Koordination über Märkte nicht not wendigerweise Chaos schaffen müsse. Dieses aber befürchteten jene, deren Credo im Alleinvertretungsanspruch einer zentral planenden Instanz gipfelte. Im ideologischen Wettrüsten führte die Vision des Pluralismus einer offenen Gesell schaft immer mehr in die Frage hinein, wie denn der Markt als Koordina tionsinstrument funktioniere und worin seine chaosvermeidenden Effekte beste hen könnten. Diese Fragestellung machte eine Auseinandersetzung mit den Prozessen des zu Markte gehens notwendig. Deren Eigenschaften bzw. jene der Menschen, die sie gestalten waren einer genaueren Analyse zu unterziehen. Die berühmte "Could it be-Frage" in der Theorie des Marktgleichgewichts bedurfte einer solchen Ergänzung. Die Betriebswirtschaftslehre war in den letzten Jahrzehnten eher durch eine Re zeption und Integration von Ergebnissen der Gleichgewichtstheorie, insbeson dere der partiellen, gekennzeichnet. In ihren Wurzeln, vor allem den deskriptiv orientierten, stand sie gedanklich vielleicht der Theorie des Marktprozesses nä her, dies aber relativ unspezifiziert. Vor diesem Hintergrund ist die Konzeption des Verfassers anzusiedeln: Auf der Basis der strukturalistischen Wissenschaftstheorie werden synoptische Rechen schaftsberichte zur Gleichgewichts-und zur Prozeßtheorie entwickelt und mög liche Ansatzpunkte einer Evolution von Theorien aufgezeigt, die der primär ein zelwirtschaftlichen Ausrichtung in der Betriebswirtschaftslehre eher entsprechen, als dies typischerweise in der Vergangenheit zu beobachten war.
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