Blutbuch

Blutbuch

Einband:
Fester Einband
EAN:
9783832182083
Untertitel:
Ausgezeichnet mit dem Deutschen Buchpreis 2022 und dem Schweizer Buchpreis 2022
Genre:
Erzählende Literatur & Romane
Autor:
Kim de l'Horizon
Herausgeber:
DuMont Lit. und Kunst
Auflage:
6. Aufl.
Anzahl Seiten:
336
Erscheinungsdatum:
19.07.2022
ISBN:
978-3-8321-8208-3

Ausgezeichnet 2022 mit dem Deutschen Buchpreis und dem Schweizer Buchpreis sowie dem Literaturpreis der Jürgen Ponto-Stiftung. Die Erzählfigur in Blutbuch identifiziert sich weder als Mann noch als Frau. Aufgewachsen in einem schäbigen Schweizer Vorort, lebt sie mittlerweile in Zürich, ist den engen Strukturen der Herkunft entkommen und fühlt sich im nonbinären Körper und in der eigenen Sexualität wohl. Doch dann erkrankt die Großmutter an Demenz, und das Ich beginnt, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen: Warum sind da nur bruchstückhafte Erinnerungen an die eigene Kindheit? Wieso vermag sich die Großmutter kaum von ihrer früh verstorbenen Schwester abzugrenzen? Und was geschah mit der Großtante, die als junge Frau verschwand? Die Erzählfigur stemmt sich gegen die Schweigekultur der Mütter und forscht nach der nicht tradierten weiblichen Blutslinie. Dieser Roman ist ein stilistisch und formal einzigartiger Befreiungsakt von den Dingen, die wir ungefragt weitertragen: Geschlechter, Traumata, Klassenzugehörigkeiten. Kim de l'Horizon macht sich auf die Suche nach anderen Arten von Wissen und Überlieferung, Erzählen und Ichwerdung, unterspült dabei die linearen Formen der Familienerzählung und nähert sich einer flüssigen und strömenden Art des Schreibens, die nicht festlegt, sondern öffnet.

Ausgezeichnet mit dem Deutschen Buchpreis 2022 Eine literarisch-künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema »genderfluide Identität«: klug, schmerzhaft, zärtlich, melancholisch, überbordend »Schreiben als existentielle Obsession: Mit ungeheurer Wucht erzählt Blutbuch vom provinziellen Aufwachsen, von Zugehörigkeitswünschen, Identitätssuche und kompletter Identitätsverweigerung, von Lust und Scham.« Ruth Schweikert Kein Buch über eine geglückte Emanzipation das Buch ist Emanzipation Gebunden mit Schutzumschlag und Lesebändchen Teil V des Buches besteht aus Briefen an die Großmutter in englischer Sprache. Ab Seite 304 sind diese übersetzt und um 180 Grad gedreht als Anhang zu finden. Dies ist kein herstellerischer Fehler, sondern eine beabsichtigte Setzung um deutlich zu machen, dass es sich um eine Zugabe handelt.

Vorwort
Eine Lektüre, die an der Körperwahrnehmung und an den eigenen Gewissheiten rüttelt

Autorentext
KIM DE L`HORIZON, geboren 1992 auf Gethen. Vor "Blutbuch" versuchte Kim mit Nachwuchspreisen Aufmerksamkeit zu erringen - u. a. mit dem Textstreich-Wettbewerb für ungeschriebene Lyrik und dem Damenprozessor. Heute hat Kim genug vom »ICH«, studiert Hexerei bei Starhawk und textet kollektiv im Magazin DELIRIUM. "Blutbuch" wurde 2022 mit dem Literaturpreis der Jürgen Ponto-Stiftung sowie dem Deutschen Buchpreis 2022 ausgezeichnet und ist nominiert für den Schweizer Buchpreis 2022.

Klappentext
Ausgezeichnet mit dem Deutschen Buchpreis 2022 und dem Literaturpreis der Jürgen Ponto-Stiftung. Nominiert für den Schweizer Buchpreis 2022. Die Erzählfigur in >Blutbuch< identifiziert sich weder als Mann noch als Frau. Aufgewachsen in einem schäbigen Schweizer Vorort, lebt sie mittlerweile in Zürich, ist den engen Strukturen der Herkunft entkommen und fühlt sich im nonbinären Körper und in der eigenen Sexualität wohl. Doch dann erkrankt die Großmutter an Demenz, und das Ich beginnt, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen: Warum sind da nur bruchstückhafte Erinnerungen an die eigene Kindheit? Wieso vermag sich die Großmutter kaum von ihrer früh verstorbenen Schwester abzugrenzen? Und was geschah mit der Großtante, die als junge Frau verschwand? Die Erzählfigur stemmt sich gegen die Schweigekultur der Mütter und forscht nach der nicht tradierten weiblichen Blutslinie. Dieser Roman ist ein stilistisch und formal einzigartiger Befreiungsakt von den Dingen, die wir ungefragt weitertragen: Geschlechter, Traumata, Klassenzugehörigkeiten. Kim de l'Horizon macht sich auf die Suche nach anderen Arten von Wissen und Überlieferung, Erzählen und Ichwerdung, unterspült dabei die linearen Formen der Familienerzählung und nähert sich einer flüssigen und strömenden Art des Schreibens, die nicht festlegt, sondern öffnet.


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