Untertitel:
Transkulturelle Perspektiven
Genre:
Politische Ideengeschichte & Theorien
Herausgeber:
Velbrueck GmbH
Erscheinungsdatum:
30.06.2014
Dieser Band ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen arabischen und deutschen Wissenschaftlern zum Thema Demokratie, Pluralismus und Menschenrechte mit dem Ziel, eine transkulturelle Perspektive zu ermöglichen. Im ersten Teil reflektieren die Autoren über die normativen Grundlagen der Demokratie und die epistemischen Voraussetzungen des demokratischen Pluralismus. Dabei werden die Herausforderungen des Pluralismus im Demokratisierungsprozess aus unterschiedlichen Perspektiven analysiert. Im Fokus des zweiten Teils stehen die normativen, geschichtsphilosophischen und kulturpolitischen Dimensionen der Themenkomplexe Rechtsstaatlichkeit und Rechtskultur. Im abschließenden dritten Teil wird die Relevanz der Unrechtserfahrung für die Rechtfertigung der transkulturellen Universalität der Menschenrechte in den Vordergrund gestellt. Die kulturrelativistische Kritik an der Universalität der Menschrechte wird zurückgewiesen. Und schließlich werden die Schwierigkeiten ihrer Verrechtlichung behandelt. Inhalt Vorwort Sarhan Dhouib Teil I: Demokratisierung und Pluralismus o Fathi Triki: Das Prinzip Demokratie o Christoph Wulf: Erwiderung auf Fathi Triki o Mattias Katzer: Eine epistemische Voraussetzung des demokratischen Pluralismus o Mohamed Lachhab: Erwiderung auf Mattias Katzer o Fethi Meskini: Sind unsere Brüder Demokraten? Oder: Demokratie und theologisch-politisches Paradigma der Brüderlichkeit o Hans Jörg Sandkühler: Erwiderung auf Fethi Meskini o Matthias Kaufmann: Autonomie, Gemeinschaft und kulturelle Diversität o Mounira Ben Mustapha Hachana: Erwiderung auf Matthias Kaufmann o Soumaya Mestiri: Multikulturalismus in postkolonialer Perspektive: Der Fall Tunesien o Esther Mikuszies: Erwiderung auf Soumaya Mestiri Teil II: Rechtsstaat und Rechtskultur o Hans Jörg Sandkühler: Für eine Theorie von Recht und Staat nach menschlichem Maß o Azelarabe Lahkim Bennani: Erwiderung auf Hans Jörg Sandkühler o Georg Mohr: Rechtskultur, Demokratie und die Menschheit in unserer Person. o Über unsere Selbstverpflichtung zur Selbstgesetzgebung o Mohsen Elkhouni: Erwiderung auf Georg Mohr o Anouar Moughith: Der Konflikt von Identität und Moderne bei der Vorbereitung der ägyptischen Verfassung o Markus Kneer: Erwiderung auf Anouar Moughith o Azelarabe Lahkim Benanni: Demokratie zwischen Gewohnheitsrecht und positivem Recht o Gottfried Heinemann: Erwiderung auf Azelarabe Lahkim Benanni Teil III: Menschenrechte und Transkulturalität • Sarhan Dhouib: Unrechtserfahrungen und die kritische Funktion der Menschenrechte • Dirk Stederoth: Erwiderung auf Sarhan Dhouib • Mongi Serbagi: Die Kultur der Menschenrechte und ihre Feinde in der arabischen Welt • Matthias Katzer: Erwiderung auf Mongi Serbagi • Esther Mikuszies: Koloniale Implikationen auf die Bürgerschaft von Migranten. Das lokale Ausländerwahlrecht in Spanien • Amal Britel: Erwiderung auf Esther Mikuszies • Christoph Wulf: Erziehung zur Demokratie: eine interkulturelle Aufgabe • Mohamed Kechikeche: Erwiderung auf Christoph Wulf • Salah Mosbah: Zu einer Trans-Demokratie • Matthias Kaufmann: Erwiderung auf Salah Mosbah
Autorentext
Christoph Wulf: Erwiderung auf Fathi Trikio
Klappentext
Der arabische Frühling hat gezeigt, dass die Ideen der Demokratie, der Würde und der Freiheit weder Ideen des Orients noch des Okzidents, weder des Nordens noch des Südens sind, sondern die territorialen und kulturellen Grenzen überschreiten. Die digitale Wende hat die Menschen mittels sozialer Netzwerke wie Facebook, Twitter oder Youtube auf neue Weise zu Weltbürgern gemacht und dadurch der Diskussion um demokratische Werte und Menschenrechte eine breitere globale Dimension verliehen.Der nun einsetzende Demokratisierungsprozess in den Staaten des arabischen Frühlings ist jedoch mit vielen gesellschaftspolitischen und kulturellen Problemen konfrontiert, da er in einem Kulturraum stattfindet, in dem bisher kaum Erfahrungen mit demokratischen Strukturen gemacht werden konnten. Darüber hinaus zeigen die letzten Wahlergebnisse in Ägypten, Marokko und Tunesien, dass der politische Islam bzw. islamistische Akteure eine bedeutende Rolle in diesem Prozess spielen. Dies könnte im besten Fall zu wichtigen Impulsen für den demokratischen Prozess sowie zu einer demokratischen Transformation des Islamismus führen. Zugleich droht aber auch die Instrumentalisierung und Ideologisierung von demokratischen Werten und Verfahren im Namen der Religion.InhaltVorwortSarhan DhouibTeil I: Demokratisierung und Pluralismuso
Inhalt
Inhalt Vorwort Sarhan Dhouib Teil I: Demokratisierung und Pluralismus o Fathi Triki: Das Prinzip Demokratie o Christoph Wulf: Erwiderung auf Fathi Triki o Mattias Katzer: Eine epistemische Voraussetzung des demokratischen Pluralismus o Mohamed Lachhab: Erwiderung auf Mattias Katzer o Fethi Meskini: Sind unsere Brüder Demokraten? Oder: Demokratie und theologisch-politisches Paradigma der Brüderlichkeit o Hans Jörg Sandkühler: Erwiderung auf Fethi Meskini o Matthias Kaufmann: Autonomie, Gemeinschaft und kulturelle Diversität o Mounira Ben Mustapha Hachana: Erwiderung auf Matthias Kaufmann o Soumaya Mestiri: Multikulturalismus in postkolonialer Perspektive: Der Fall Tunesien o Esther Mikuszies: Erwiderung auf Soumaya Mestiri Teil II: Rechtsstaat und Rechtskultur o Hans Jörg Sandkühler: Für eine Theorie von Recht und Staat nach menschlichem Maß o Azelarabe Lahkim Bennani: Erwiderung auf Hans Jörg Sandkühler o Georg Mohr: Rechtskultur, Demokratie und die Menschheit in unserer Person. o Über unsere Selbstverpflichtung zur Selbstgesetzgebung o Mohsen Elkhouni: Erwiderung auf Georg Mohr o Anouar Moughith: Der Konflikt von Identität und Moderne bei der Vorbereitung der ägyptischen Verfassung o Markus Kneer: Erwiderung auf Anouar Moughith o Azelarabe Lahkim Benanni: Demokratie zwischen Gewohnheitsrecht und positivem Recht o Gottfried Heinemann: Erwiderung auf Azelarabe Lahkim Benanni Teil III: Menschenrechte und Transkulturalität • Sarhan Dhouib: Unrechtserfahrungen und die kritische Funktion der Menschenrechte • Dirk Stederoth: Erwiderung auf Sarhan Dhouib • Mongi Serbagi: Die Kultur der Menschenrechte und ihre Feinde in der arabischen Welt • Matthias Katzer: Erwiderung auf Mongi Serbagi • Esther Mikuszies: Koloniale Implikationen auf die Bürgerschaft von Migranten. Das lokale Ausländerwahlrecht in Spanien • Amal Britel: Erwiderung auf Esther Mikuszies • Christoph Wulf: Erziehung zur Demokratie: eine interkulturelle Aufgabe • Mohamed Kechikeche: Erwiderung auf Christoph Wulf • Salah Mosbah: Zu einer Trans-Demokratie • Matthias Kaufmann: Erwiderung auf Salah Mosbah
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