Kulturwissenschaft als Kommunikationswissenschaft

Kulturwissenschaft als Kommunikationswissenschaft

Einband:
E-Book (pdf)
EAN:
9783322804228
Genre:
Soziologie
Herausgeber:
VS Verlag für Sozialwissenschaften
Erscheinungsdatum:
08.03.2013

Der vorliegende Band baut mit seinen Beiträgen auf vielfältigen Diskussionen zum Verhältnis von Medien, Kommunikation und Kultur auf. Die Cultural Turns in den Geistes- und Sozialwissenschaften verdeutlichen, dass dieses Verhältnis aufgrund seiner Komplexität kaum mehr aus einer Perspektive angemessen entfaltet werden kann. Eine zu enge fachliche Orientierung ginge am Ziel vorbei. Die Erforschung von Kultur, Kommunikation und Medien erfordert eine problemorientierte Zu sammenarbeit über Fächergrenzen hinaus. Das zeigen alle Beiträge - egal, ob sie dabei jeweils eher neue Gegenstandsbereiche erkunden oder neue Begriffe, Kate gorien, Modelle und Bezugsrahmen. Die kulturelle und kommunikative Komplexi tät gegenwärtiger Lebens- und Arbeitsbedingungen und die zunehmende globale Dynamik ihres Wandels erfordern es gleichermaßen, die kategorialen Grundbegrif fe und theoretischen Bezugsrahmen immer wieder zu überprüfen und zu erneuern. Es freut uns, dass wir Autorinnen und Autoren aus unterschiedlichen Forschungsfeldern an den Schnittstellen von Kommunikation, Medien und Kultur zur Mitarbeit gewinnen konnten. Unser Dank gilt auch dem Zentrum für Kulturwissenschaft der Technischen Universität Karlsruhe, an dem Matthias Karmasin eine Stiftungsprofessur für Kulturwissenschaft innehatte, und dabei insbesondere der Geschäftsführerin des Zentrums, Caroline Robertson, die ein hilfreicher und inspirierender Kooperationspartner war und mit uns zur Thematik einen ersten Workshop ausgerichtet hat. Ganz herzlich bedanken möchten wir uns an dieser Stelle auch bei Jessica Köberl, Andrea Leopold und vor allem Rene Rummel, deren Hilfe und Sorgfalt maßgeblich zur Entstehung des Bandes beigetragen haben.

Kulturwissenschaft und Kommunikationswissenschaft gerieten zuletzt immer häufiger in ein produktives Spannungsverhältnis. Dieses entstand bisher eher dadurch, dass sich verschiedene Perspektiven gegenüberstanden und weniger in der konkreten Arbeit an den jeweiligen - und unterschiedlichen - theoretischen Voraussetzungen, am Gegenstand oder im Zusammenhang mit der Arbeit an konkreten Problemen. Der Band entfaltet das Spannungsverhältnis im Zusammenhang mit spezifischen Projekten und Problemen im Hinblick auf spezielle Perspektiven für die Kommunikationswissenschaft als Schlüsseldisziplin der Medien- und Kommunikationsgesellschaft.



Autorentext
Prof. Dr. Matthias Karmasin ist Ordinarius für Kommunikationswissenschaft, sowie Institutsleiter am Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaft der Universität Klagenfurt.
Carsten Winter ist Universitäts-Assistent am Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaft der Universität Klagenfurt.
Tanja Thomas ist Promotionsstipendiatin der Hans-Böckler-Stiftung im Fach Medienwissenschaft in Kiel.

Klappentext
Der Band entfaltet das produktive Spannungsverhältnis zwischen Kultur- und Kommunikationswissenschaft im Zusammenhang mit spezifischen Projekten und Problemen im Hinblick auf spezifische Perspektiven für die Kommunikationswissenschaft als Schlüsseldisziplin der Medien- und Kommunikationsgesellschaft.

Inhalt
Vorwort.- Kommunikationswissenschaft im Kontext von Cultural Turns in den Sozial- und Geisteswissenschaften. Probleme, Projekte und neue Möglichkeiten.- Kulturwissenschaften als Orientierungen.- Kommunikationswissenschaft, Kulturwissenschaft: Glückliches Paar oder Mesalliance?.- Kultur und Kommunikation als Medialität Philosophische Überlegungen zum Verhältnis von Kultur- und Kommunikationswissenschaft.- Kultur ist das Dünne, der gemeinsame Nenner in der Vielfalt das Individuelle ist das Dichte, der Ausgangspunkt von Veränderung.- Merchants of meaning Der Beitrag von Kommunikations- und Kulturwissenschaften im Bereich des Marktes.- Medien und der 11. September: Vom Kulturbruchszenarioin einer Medienkultur.- Vom Strukturblick zum Kulturblick. Entwürfe zu einem Blended Theory-Modell.- Epilog.- Komplexe Verbundenheiten, Konflikte und Ungewissheiten zur Entstehung kulturwissenschaftlicher Kulturtheorie.- Kommunikationswissenschaft nach dem Cultural Turn.- Kultur, Kommunikation und Artikulation. Cultural Studies als generativer Diskurs.- Transkulturalität als Perspektive: Medien- und Kommunikationswissenschaft in Zeiten der Globalisierung.- Medien-Kommunikation-Kultur Grundlagen einer pragmatischen Kulturwissenschaft.- Theatralität und Souveränität. Ein diskursanalytischer Beitrag zur thematischen Ausrichtung von Kulturwissenschaft als Kommunikationswissenschaft.- Das Medien-Kulturen-Konnektivitäts-Modell Ein kulturtheoretischer Beitrag zur Entwicklung von Kommunikationstheorie und -forschung.- Angaben zu den Herausgebern und Autorinnen.


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