Genre:
Allgemeines, Lexika
Autor:
Isabella Heidinger
Erscheinungsdatum:
25.06.2010
Vorwort Vorwort Ein Buch über Mütterlichkeit und ein Aufruf zum Perspektiven- und Pa- digmenwechsel. Kann das gutgehen? Von vielen Seiten gab es Bedenken: Dieses Thema ist vergangenheitsbelastet, für junge Leute schon gar nicht interessant ein Thema, bei dem höchstens Beifall von der falschen Seite zu erwarten wäre und das in kurzer Zeit in der öffentlichen Diskussion zwischen Fronten geriete und dabei unterginge. Die Warnungen und Argumente waren ein Indiz für mich dafür, dass das Thema Mütterlichkeit höchst emotional besetzt und vielleicht sogar tabuisiert ist. Sie haben mich eher noch darin bestärkt, dass es sinnvoll ist, an die Arbeit zu gehen. Es geht um eine Verwandlung. Das alte Prinzip Mütterlichkeit soll in eine neue zukunftsfähige, wertgeschätzte Qualität transformiert werden. Eine Tra- formation, die uns alle angeht: Männer und Frauen! Mütterlichkeit ist eine ko- bare existenzielle menschliche Qualität, auf die wir alle unser ganzes Leben lang angewiesen sind, das wird zu belegen sein. Noch ist in Deutschland Mütterlichkeit altmodisch, anstrengend und - attraktiv. Warum ist das so? Im Verlauf von zwei Jahrzehnten Mütterberatung und Miterleben als Mutter mit Müttern habe ich entdeckt, dass sich ein roter Faden durch all die individuellen persönlichen Mutterbiografien zieht. Diesen roten Faden galt es, sichtbar zu machen, ihn zu reflektieren. Erstes Motiv für die Dissertation - Grundlage für das Buch, das Sie jetzt in der Hand halten - war es, heraus zu finden, welches die Ursachen für die zunehmende Unsicherheit sowie das mangelnde Selbstbewusstsein von Müttern sind und wie das zu ändern wäre.
Können nur Frauen mütterlich sein? Oder kann man das Prinzip Mütterlichkeit' auch als geschlechterübergreifende soziale Ressource denken? Das Buch thematisiert das Thema Mütterlichkeit' in einer neuen Perspektive: Mütterlichkeit vom Frausein entkoppelt als Antwort auf das menschliche Basisbedürfnis Verbundenheit'. Ausgangspunkt ist die Frage, was Kinder wirklich brauchen. Gesellschaftliche Phänomene im Themenkomplex Mutter' werden in einen historischen Kontext gestellt. Was folgt, ist ein Plädoyer für eine Neubewertung der sozialen Ressource Mütterlichkeit' im Rahmen einer Kultur der Fürsorglichkeit'. Der zweite Teil des Buchs stellt Elternbildung in den Fokus mit der Frage, was Eltern für selbstbewusste und kompetente Elternschaft brauchen. Die geschlechterübergreifenden Care-Qualitäten sind Orientierungspunkte für Familienleben und Elternbildung. Das Konzept Reflexive Elternbildung' wird mit den Kategorien Kritisches transitives Bewusstsein' von Paulo Freire und Das dialogische Prinzip' von Martin Buber entwickelt.
Vorwort
Gegenstandstheoretische und handlungsorientierte Perspektiven
Autorentext
Dr. Isabella Heidinger arbeitet freiberuflich als Unternehmensberaterin und Elterncoach, verantwortet bei Weleda AG Schwäbisch Gmünd das Programm Beruf und Familie und ist als Erziehungswissenschaftlerin mit dem Forschungsschwerpunkt Entwicklung einer Kultur der Fürsorglichkeit tätig.
Klappentext
Können nur Frauen mütterlich sein? Oder kann man das ,Prinzip Mütterlichkeit' auch als geschlechterübergreifende soziale Ressource denken? Das Buch thematisiert das Thema ,Mütterlichkeit' in einer neuen Perspektive: Mütterlichkeit vom Frausein entkoppelt als Antwort auf das menschliche Basisbedürfnis ,Verbundenheit'. Ausgangspunkt ist die Frage, was Kinder wirklich brauchen. Gesellschaftliche Phänomene im Themenkomplex ,Mutter' werden in einen historischen Kontext gestellt. Was folgt, ist ein Plädoyer für eine Neubewertung der sozialen Ressource ,Mütterlichkeit' im Rahmen einer ,Kultur der Fürsorglichkeit'. Der zweite Teil des Buchs stellt Elternbildung in den Fokus mit der Frage, was Eltern für selbstbewusste und kompetente Elternschaft brauchen. Die geschlechterübergreifenden Care-Qualitäten sind Orientierungspunkte für Familienleben und Elternbildung. Das Konzept ,Reflexive Elternbildung' wird mit den Kategorien ,Kritisches transitives Bewusstsein' von Paulo Freire und ,Das dialogische Prinzip' von Martin Buber entwickelt.
Inhalt
Erkenntnistheoretische Grundlagen.- Konstruktivismus.- Aspekte zum Selbstverständnis als Wissenschaftlerin.- Gegenstandstheoretische Grundlagen.- Kind und Kindheit.- Sozialisation und Erziehung.- Familienleben.- Annäherung an den Themenkomplex Mutter.- Handlungsorientierter Ansatz.- Elternbildung.- Resümee und Ausblick.
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