Selbstbestimmung im Vertragsrecht Unter besonderer Berücksichtigung von Verträgen zu «Liebe», Sex und Fortpflanzung

Selbstbestimmung im Vertragsrecht Unter besonderer Berücksichtigung von Verträgen zu «Liebe», Sex und Fortpflanzung

Einband:
E-Book (pdf)
EAN:
9783727205330
Genre:
Sonstiges
Autor:
Sandra Hotz
Herausgeber:
Stämpfli Verlag AG
Erscheinungsdatum:
27.03.2018

Die Arbeit widmet sich der Bedeutung der Selbstbestimmung im Vertragsrecht in höchstpersönlichen Lebensbelangen der «Liebe», Sex und Fortpflanzung und setzt sich mit den rechtlichen Grenzen der Autonomie auseinander. Repräsentativ stehen der Prostitutions-, der Leihmutterschafts- und der Ehe(schliessungs)vertrag, die genauer untersucht werden. Die Arbeit ist sehr breit angelegt und nähert sich dem Themenfeld aus unterschiedlichen Perspektiven: aus dogmatischer, vergleichender und aus theoretischer. Neben dem Begriff und dem Konzept der Selbstbestimmung kommt der Generalklausel der «guten Sitten» besondere Bedeutung zu, denn diese dient im Vertragsrecht traditionell dazu, die Gültigkeit in sittlichen Belangen zu beschränken. Die Relativität der Grenzen der vertraglichen Selbstbestimmung wird rechtlich und kulturell vergleichend illustriert (Schweiz, Deutschland, Japan). Eine kritische Analyse des Konzepts der Selbstbestimmung unterstreicht zusätzlich die Notwendigkeit zur rechtlichen Differenzierung. Schlussendlich zeigen die Regelungsvorschläge zu den drei Vertragsbeispielen (schweizerisches Recht), wie Selbstbestimmung im Vertragsrecht konkret umgesetzt werden kann, ohne dass individueller Schutz verloren gehen muss.

Zusammenfassung
Die Arbeit widmet sich der Bedeutung der Selbstbestimmung im Vertragsrecht in hochstpersonlichen Lebensbelangen der "e;Liebe"e;, Sex und Fortpflanzung und setzt sich mit den rechtlichen Grenzen der Autonomie auseinander. Reprasentativ stehen der Prostitutions-, der Leihmutterschafts- und der Ehe(schliessungs)vertrag, die genauer untersucht werden. Die Arbeit ist sehr breit angelegt und nahert sich dem Themenfeld aus unterschiedlichen Perspektiven: aus dogmatischer, vergleichender und aus theoretischer. Neben dem Begriff und dem Konzept der Selbstbestimmung kommt der Generalklausel der "e;guten Sitten"e; besondere Bedeutung zu, denn diese dient im Vertragsrecht traditionell dazu, die Gultigkeit in sittlichen Belangen zu beschranken. Die Relativitat der Grenzen der vertraglichen Selbstbestimmung wird rechtlich und kulturell vergleichend illustriert (Schweiz, Deutschland, Japan). Eine kritische Analyse des Konzepts der Selbstbestimmung unterstreicht zusatzlich die Notwendigkeit zur rechtlichen Differenzierung. Schlussendlich zeigen die Regelungsvorschlage zu den drei Vertragsbeispielen (schweizerisches Recht), wie Selbstbestimmung im Vertragsrecht konkret umgesetzt werden kann, ohne dass individueller Schutz verloren gehen muss.


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