Herausgeber:
Stämpfli Verlag AG
Erscheinungsdatum:
17.02.2014
In jüngster Zeit haben sich Praktiken und Techniken zur Erfüllung des Kinderwunsches gewandelt. Dabei scheint es nicht mehr so klar, wer die Eltern sind. Angesichts zunehmender Pluralisierung der Lebensformen und neuen fortpflanzungsmedizinischen Möglichkeiten wird immer häufiger vom klassischen Familienmodell mit einer Mutter und einem Vater abgewichen. Heute muss zwischen sozialer, biologischer und genetischer Elternschaft unterschieden werden. Diese neuen Familienkonstellationen mit einer Vielzahl von Beteiligten stehen im Widerspruch zu bisherigen Vorstellungen von Familie und Verwandtschaft. Im Fall der Leihmutterschaft, bei der eine Frau für Dritte ein Kind austrägt und ihnen dieses nach der Geburt übergibt, werden bisherige Konzepte der Mutterschaft infrage gestellt. Schwangerschaft und Geburt sind hier nicht natürlich mit Mutterschaft verbunden. Die Institution der Leihmutterschaft führt auch im Recht zu Verwirrung. Die Klärung der rechtlichen Elternschaft etwa wirft besonders in internationalen Sachverhalten komplexe Problemstellungen auf. Vom rechtlichen Kindesverhältnis wiederum hängen weitere Bereiche ab, etwa die Staatsangehörigkeit oder das Aufenthaltsrecht der betroffenen Kinder, die es dringend zu klären gilt. Die vorliegende Arbeit nimmt sich diesen, bisher ungelösten Fragen an und untersucht die Institution der Leihmutterschaft, wie sie in der Schweiz, den USA und Indien geregelt und praktiziert wird.
Zusammenfassung
In jungster Zeit haben sich Praktiken und Techniken zur Erfullung des Kinderwunsches gewandelt. Dabei scheint es nicht mehr so klar, wer die Eltern sind. Angesichts zunehmender Pluralisierung der Lebensformen und neuen fortpflanzungsmedizinischen Moglichkeiten wird immer haufiger vom klassischen Familienmodell mit einer Mutter und einem Vater abgewichen. Heute muss zwischen sozialer, biologischer und genetischer Elternschaft unterschieden werden. Diese neuen Familienkonstellationen mit einer Vielzahl von Beteiligten stehen im Widerspruch zu bisherigen Vorstellungen von Familie und Verwandtschaft. Im Fall der Leihmutterschaft, bei der eine Frau fur Dritte ein Kind austragt und ihnen dieses nach der Geburt ubergibt, werden bisherige Konzepte der Mutterschaft infrage gestellt. Schwangerschaft und Geburt sind hier nicht naturlich mit Mutterschaft verbunden. Die Institution der Leihmutterschaft fuhrt auch im Recht zu Verwirrung. Die Klarung der rechtlichen Elternschaft etwa wirft besonders in internationalen Sachverhalten komplexe Problemstellungen auf. Vom rechtlichen Kindesverhaltnis wiederum hangen weitere Bereiche ab, etwa die Staatsangehorigkeit oder das Aufenthaltsrecht der betroffenen Kinder, die es dringend zu klaren gilt. Die vorliegende Arbeit nimmt sich diesen, bisher ungelosten Fragen an und untersucht die Institution der Leihmutterschaft, wie sie in der Schweiz, den USA und Indien geregelt und praktiziert wird.
Leider konnten wir für diesen Artikel keine Preise ermitteln ...
billigbuch.ch sucht jetzt für Sie die besten Angebote ...
Die aktuellen Verkaufspreise von
6 Onlineshops werden
in Realtime abgefragt.
Sie können das gewünschte Produkt anschliessend direkt beim Anbieter Ihrer Wahl bestellen.
| # |
Onlineshop |
Preis CHF |
Versand CHF |
Total CHF |
|
|
| 1 |
Seller |
0.00 |
0.00
|
0.00 |
|
|
Onlineshops ohne Resultate: