Genre:
Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft
Erscheinungsdatum:
26.02.2021
Eine Weiterentwicklung des Diskurses zur Kategorie Geschlecht in den theoretischen Perspektiven und der Handlungspraxis der Sozialen Arbeit.
Seit der Novellierung des Personenstandsgesetzes im Dezember 2018 ist neben weiblich, männlich und keinem Eintrag auch der Geschlechtseintrag divers möglich. Mit dieser sogenannten Dritten Option, die nun auch inter- sowie nicht-binär trans*geschlechtlichen Menschen eine rechtliche und soziale Sichtbarkeit ermöglicht, sind jedoch längst nicht alle erforderlichen rechtlichen und sozialen Bedingungen zur Anerkennung geschlechtlicher Vielfalt umgesetzt. Die Anerkennung weiterer Geschlechterkategorien macht fachliche Reflexionen, (sozial-)pädagogische Konzeptionen und institutionelle Umgestaltungen in der Sozialen Arbeit notwendig. Die Beiträger*innen des Bandes leisten mit Blick auf die Kategorie Intergeschlechtlichkeit eine kritische Analyse des gesellschaftlichen und fachlichen Diskurses zur Gender-Diversity in der Sozialen Arbeit und zeigen Perspektiven für die künftige Gestaltung (sozial-)pädagogischer Prozesse in verschiedenen Handlungsfeldern.
Autorentext
Melanie Groß (Prof. Dr. phil.), geb. 1975, lehrt Soziale Arbeit an der Fachhochschule Kiel. Ihre Schwerpunkte liegen in der Jugend- und Geschlechterforschung und insbesondere in der Auseinandersetzung mit Diskriminierungsverhältnissen auf der Basis von Differenzkategorien.Katrin Niedenthal, geb. 1970, ist selbstständige Rechtsanwältin und Fachanwältin für Sozialrecht in Bielefeld. Seitdem sie Verfahrensbevollmächtigte im Dritte-Option-Verfahren war, setzt sie sich regelmäßig juristisch und politisch für die Rechte von inter- und transgeschlechtlichen Menschen ein.
Klappentext
Die »Dritte Option«, der nicht-binäre Geschlechtseintrag beim Standesamt, ist mit der Novellierung des Personenstandsgesetzes von Dezember 2018 möglich. Doch damit sind längst nicht alle erforderlichen rechtlichen Bedingungen zur Anerkennung geschlechtlicher Vielfalt umgesetzt. Die Anerkennung der Geschlechtskategorie »divers« führt aber bereits zu notwendigen fachlichen Reflexionen und institutionellen Umgestaltungen in der Sozialen Arbeit. Die Beiträger*innen des Bandes leisten eine kritische Analyse des gesellschaftlichen und fachlichen Diskurses zur Gender Diversity insgesamt und tragen zu einer theoretischen, konzeptionellen und institutionellen Weiterentwicklungen innerhalb der Sozialen Arbeit bei.
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