Autor:
Thomas M. Schimmer
Erscheinungsdatum:
22.11.2018
Die vorliegende Studie untersucht das Verhältnis von Phänomenologie und Kulturkritik in Auseinandersetzung mit Texten von E. Husserl, M. Heidegger und M. Henry. Während die Kulturkritik den Ruf eines beleidigten Ressentiments und einer mitunter diffusen Argumentation genießt, reklamiert die Phänomenologie als Methode für sich den Anspruch einer strengen Wissenschaft. Aufgrund expliziter und impliziter kulturkritischer Unternehmungen zahlreicher phänomenologischer Denker bis heute scheinen sich Kulturkritik und Phänomenologie jedoch nicht grundsätzlich auszuschließen. Die Studie folgt der grundlegenden These, dass innerhalb der Phänomenologie schon früh eine Methodenvariante entwickelt wird eine spezifische phänomenologische Kulturkritik. Diese erweist sich als strukturelle Kritik, die nicht bei der Benennung von Krisensymptomen stehen bleibt, sondern ihre Fundierung in der Tiefenstruktur der modernen Kultur freilegt. Über ihre diagnostischen und prognostischen Fähigkeiten werden die weitreichenden praktischen Perspektiven für die Philosophie des 21. Jahrhunderts aufgezeigt gerade angesichts zunehmender Krisenstimmungen und kultureller Umbrüche. Mit ihrem strukturellen Einblick in die Kultur sind zugleich kulturphilosophische Perspektiven verbunden, die für einen phänomenologischen Beitrag zu Kulturphilosophie fruchtbar gemacht werden.
Zusammenfassung
Die vorliegende Studie untersucht das Verhaltnis von Phanomenologie und Kulturkritik in Auseinandersetzung mit Texten von E. Husserl, M. Heidegger und M. Henry. Wahrend die Kulturkritik den Ruf eines beleidigten Ressentiments und einer mitunter diffusen Argumentation geniet, reklamiert die Phanomenologie als Methode fur sich den Anspruch einer strengen Wissenschaft. Aufgrund expliziter und impliziter kulturkritischer Unternehmungen zahlreicher phanomenologischer Denker bis heute scheinen sich Kulturkritik und Phanomenologie jedoch nicht grundsatzlich auszuschlieen. Die Studie folgt der grundlegenden These, dass innerhalb der Phnomenologie schon frh eine Methodenvariante entwickelt wird - eine spezifische phnomenologische Kulturkritik. Diese erweist sich als strukturelle Kritik, die nicht bei der Benennung von Krisensymptomen stehen bleibt, sondern ihre Fundierung in der Tiefenstruktur der modernen Kultur freilegt. ber ihre diagnostischen und prognostischen Fhigkeiten werden die weitreichenden praktischen Perspektiven fr die Philosophie des 21. Jahrhunderts aufgezeigt - gerade angesichts zunehmender Krisenstimmungen und kultureller Umbrche. Mit ihrem strukturellen Einblick in die Kultur sind zugleich kulturphilosophische Perspektiven verbunden, die fr einen phnomenologischen Beitrag zu Kulturphilosophie fruchtbar gemacht werden.
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